Ein Misston stört den Jubel (Potsdamer Nachrichten vom 28.Oktober 2001) Es hätte letztlich alles doch so schön sein können für Werder Bremen - nach dem glücklichen 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfburg und dem Sprung auf den siebten Tabellenplatz. Doch ein kräftiger Misston störte den Jubel, ausgelöst durch den Brasilianer Ailton. Dabei ging es nicht so sehr um seinen verschossenen Strafstoß in der 90. Minute. Den hatte VfL-Torhüter Claus Reitmaier am Bremer verschuldet, und Ailton selbst schaffte es nicht, ihn dann aus elf Metern zu bezwingen. Schlimmer war es, dass sich der 28-Jährige wegen Ballwegschlagens die fünfte Gelbe Karte der Saison einhandelte, damit im nächsten Spiel gegen Rostock gesperrt ist. "Das war völlig unnötig. Es wird ein interessantes Gespräch mit ihm werden", erklärte Thomas Schaaf vielsagend. Im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz möchte Bremens Trainer auf Ailton nicht verzichten. Das Tor gegen Wolfsburg hatte diesmal Marco Bode erzielt. Überraschend, wie auch VfL-Trainer Wolfgang Wolf empfand: "Die Niederlage ist bitter. Wir haben das Spiel bis zum 0:1 kontrolliert. Werder ist gar nicht ins Spiel gekommen und musste ständig auf unsere Konter aufpassen." |
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