Ailton: "O.k., ich zahle" (Kreiszeitung vom 05.Mai 2003)
Brasilianer akzeptiert Geldstrafe für seine fünfte Gelbe Karte
Ailton in der Krise: Seit 525 Minuten hat er das Tor nicht mehr getroffen. Und jetzt soll er auch noch eine Geldstrafe zahlen, weil er sich gegen Berlin wegen Ballwegschlagens die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat und damit gegen Stuttgart gesperrt ist. Was er davon hält, sagt er im Interview. ?Ailton, werden Sie die Geldstrafe akzeptieren? !"Mit mir hat noch niemand gesprochen. Ich möchte erst wissen, wieviel ich bezahlen soll. Wenn es nicht zu teuer wird, o.k., dann zahle ich." ?Also sehen Sie Ihren Fehler ein? !"Die Gelbe Karte war natürlich blöd. Ich darf den Ball nicht wegschlagen, das war nicht in Ordnung. Ich kann auch Klaus Allofs verstehen, dass er sauer ist. Ich fehle jetzt in Stuttgart, das ist natürlich nicht gut." ?Wirklich helfen konnten Sie Ihrer Mannschaft aber auch gegen Berlin nicht. !"Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Vor der Winterpause sind fast alle Bälle rein gegangen, jetzt keiner mehr. Ich habe letzte Nacht richtig schlecht geschlafen, immer wieder darüber nachgedacht. Mein Kopf tut schon richtig weh. Das sind wirklich schlechte Tage für mich." ?Wie wollen Sie das ändern? !"Ich muss im Training hart arbeiten und mich voll auf das Spiel in zwei Wochen gegen Schalke konzentrieren. Und ich bin überzeugt, ich werde wieder treffen." ?Sind Sie enttäuscht, dass die Zuschauer auf der Haupttribüne bei Ihrer Auswechslung gepfiffen haben? !"Schön ist das nicht. Aber ich habe die Zuschauer auch mit meinen Toren verwöhnt, klar, dass sie jetzt unzufrieden sind." ?Haben Sie die Torjägerkanone schon abgeschrieben? !"Nein, aber es wird sehr schwer."
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